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Peter Gorsen
Helmut Pfeuffer hat sich seit den sechziger Jahren abwechselnd mit dem Figuren- und Landschaftsbild auseinenadergesetzt. Um 1975 verdichten sich beide Sujets zu einer grenzüberschreitenden, überpersönlichen Wirklichkeit, die gleichsam als visionäres Scharnier zwischen Geist und Materie, Mensch und Natur malerisch inszeniert wird: "die Landschaft ist körperlich, der Körper eine Landschaft". Der Kommentar des Künstlers klingt vertraut im Konzert der klassischen Moderne, die sich vom idealistischen Naturalismus und der Netzhautkunst der Impressionisten befreit und zum Gefühlsausdruck, der Befindlichkeit des ästhetischen Subjekts emanzipiert hat. Pfeuffers nicht in der Abbildung, aber in der Einfühlung des Wirklichen, im Mimetischen, verankertes Werk kann in der Tradition der Fauves und Expressionisten gesehen werden, ohne seiner Eigenwilligkeit etwas wegzunehmen.
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